Food Reise

One night in Bangkok!

Kaiserslautern – Paderborn 1:0

Pong, Bangkok

// Der Flughafen Dong Mueang, von dem aus unser Nok-Air-Flug nach Surat Thani geht, liegt ein gutes Stück außerhalb und damit halten sich die netten Hotelmöglichkeiten in dieser Randregion in Grenzen. Das Tewa-Boutique Hotel bildet eine kleine Ausnahme und als wir ankommen sind wir mit unserer Wahl mehr als zufrieden. Als einzige Gäste haben wir quasi unseren Privat-Pool (nach der Reise ein Segen*), unser Zimmer ist geräumig, nett und angenehm kühl und der Garten gleicht einem kleinen Paradies.

Laut TripAdvisor soll auch das Restaurant mit „authentic thai cuisine“ ein Highlight sein und nebenbei das einzige in dem ganzen Viertel. Wir beschließen dennoch eine kleine Runde zu drehen. Das Tewa liegt in einem eher reichen Wohnviertel, sehr ruhig mit kleinen Straßen, hübschen Häuschen, Gärten, einer Schule. Wir kommen an einem Kiosk vorbei, vor dem einige Thais auf kleinen Stühlen sitzen, einer winzigen, aber vielbefahren Brücke und einem Garküchen-Restaurant. Auf dem Hinweg sind wir skeptisch auf dem Rückweg wagen wir unser Glück.

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Das ganze Restaurant ist überrascht, aber als klar ist. dass wir bleiben, sind wir schon ein Teil dessen. Eine Gruppe einer Autoversicherungsgesellschaft (die T-Shirts verraten sie), weist uns ein und erklärt, was es zu bestellen gilt. Es gibt „ยำ (Papaya Salat, das war schnell klar), „น้ำแกง“ (…) und „ไส้ขนม“ (…). Dazu frisches Thai-Basilikum und Bohnen. Wir kosten und lassen uns schmecken, was wir erahnen können – über den Rest der Zutaten denken wir nicht nach.

Fresh Coconut

Fresh Coconut (mit frittierter Spinne im Hintergrund ;))

Ein älterer Thai neben uns lässt uns gleich von seiner Gabel probieren (dankende Ablehnung aufgrund undefinierbarer Konsistenz zwecklos), Pong hinter uns freut sich über regionale Fußballergebnisse, dass wir uns seinen Namen merken können („as Ping Pong“) und dass bei Alex tatsächlich Kaiser im Ausweis steht – „as Kaiserslautern“, unfassbar! Alle 5 Minuten werden Biergläser und Dosen in die Höhe gereckt und der ganze Laden bricht in freudiges Gelächter aus. Ein „Hmmmmmmm“ oder ein „Bayern Munich“ reichen zur Völkerverständigung. Mehr braucht es nicht und es wird undenkbar, dass es nicht überall auf der Welt so einfach ist. Selig und statt schlendern wir nach Hause.

 

 

Wie viele Füße? Mindestens 101

Wie viele Füße? Mindestens 101

*Einziger kleiner Zwischenfall: Eine Kollision mit einem Tausendfüßler. Er kam von unten, Alex Fuß von oben. Eigentlich nicht tragisch, aber in Thailand nicht ganz ohne, gilt doch einer von ihnen als hoch giftig. Das Internet ließ auf sich warten und der Tipp, in einem unbebilderten Reiseforum, dass es auf die Anzahl der Beine ankommt, war wenig tröstlich. Dabei macht der Abstand der Beine tatsächlich den entscheidenen Unterschied (und somit auch die Anzahl). Merke: Mit dem Hundertfüßler unter den Tausendfüßlern sollte man sich nicht anlegen. Na dann, Glück gehabt.

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